Drei IT-Stellen, die niemand sah
Über Amtsblatt und Website meldete sich niemand, der passte. Ein Drehtag im Rathaus, danach eine Kampagne, die gezielt Fachleute im Unterland erreichte.
Gewonnen dort, wo das Amtsblatt nie hinkommt.
Bis 2030 fehlt den Verwaltungen jede vierte Person, und 63 Prozent der jungen Fachleute haben noch nie eine Anzeige der öffentlichen Hand gesehen. Wir liefern Fachkräfte aus dem eigenen Pool und machen Ihre Verwaltung dort sichtbar, wo diese Leute wirklich sind.
Fallstudie Gemeinde Davos, gedreht im Rathaus. 1 Minute 57.
Claym arbeitet in allen 26 Kantonen der Schweiz. Referenz aus dem Kanton Graubünden: Gemeinde Davos.
Das ist keine Prognose aus dem Recruiting, sondern die Modellrechnung von PwC Schweiz für den öffentlichen Sektor. Sie erklärt, warum eine Ausschreibung, die vor fünf Jahren funktioniert hat, heute leer bleibt.
| Aussage | Anteil |
|---|---|
| attraktiv | 60 % |
| können sich vorstellen, dort zu arbeiten | 59 % |
| sehen Entwicklungsmöglichkeiten | 55 % |
| nie eine Stellenanzeige gesehen | 63 % |
| halten ihn für langsam | 45 % |
Keiner dieser Sätze wird durch ein besseres Inserat widerlegt. Alle sechs werden durch etwas widerlegt, das man sehen kann.
Eine Gemeinde betreibt Serverräume, Geoinformationssysteme, Fernwärme und Glasfaser. Die erste Kampagne in Davos war für System Engineer und Applikationsmanager, nicht für die Kanzlei.
Wir zeigen die Arbeit, statt sie zu beschreiben. Ein Bild aus Ihrem Haus schlägt jedes Adjektiv im Inserat.
Beim Grundgehalt stimmt es, bei Informatik und Bau oft deutlich. Beim Rest nicht: öffentlich-rechtliche Pensionskasse, garantierte Lohnentwicklung, fünf bis sechs Wochen Ferien, kein Bonus, der wegfallen kann.
Nicht die Lohnklasse zeigen, sondern das Gesamtpaket über zehn Jahre. Und Teilzeit als Selbstverständlichkeit, nicht im Kleingedruckten.
In einer Verwaltung mit achtzig Leuten führt man mit achtundzwanzig ein eigenes Fachgebiet. Im Konzern dauert dieselbe Verantwortung zehn Jahre. 55 Prozent der Jungen sehen die Möglichkeiten sogar, nur 12 Prozent verneinen sie.
Menschen zeigen, die früh Verantwortung tragen. Ein Name, ein Alter, ein Aufgabenbereich. Überprüfbar und deshalb glaubwürdig.
Beschaffungsrecht, Bauverfahren, Datenschutz, Projektleitung mit vielen Beteiligten: Wer das kann, wird von Planungsbüros und Energieversorgern angefragt. Sackgasse ist der Ruf, nicht der Lebenslauf.
Werdegänge sichtbar machen. Der Quereinsteiger aus der Privatwirtschaft ist das stärkste Argument, das eine Verwaltung besitzt.
Das Ergebnis steht vor der Haustür: Schule, Wasser, Strasse, Alterszentrum. In der Privatwirtschaft ist es eine Quartalszahl. Sinn nennen 32 Prozent der Beschäftigten als oberste Priorität, Teamarbeit 41 Prozent.
Wirkung lokal zeigen, nicht behaupten. Nicht «sinnstiftende Tätigkeit», sondern das Projekt mit Namen, Ort und Jahr.
Das stimmt, und zwar bei 63 Prozent. Nicht weil es keine Stellen gibt, sondern weil sie dort stehen, wo nur hinschaut, wer ohnehin schon sucht.
Der einzige Punkt, den eine Verwaltung nicht aus eigener Kraft lösen kann. Und der einzige, der die anderen fünf überhaupt sichtbar macht.
Wir arbeiten seit 2019 für beide Seiten und kennen deshalb beide Spielbücher. Eine Verwaltung verliert Kandidaten nicht am Lohnband, sondern an vier Dingen, die sich alle ändern lassen.
Am Lohnband ändern wir nichts, das ist Sache der Gemeindeordnung. Sichtbarkeit, Direktansprache und Geschwindigkeit sind dagegen Handwerk. Wir sind sichtbar, wo Ihre künftigen Mitarbeitenden ohnehin sind. Wir sprechen Fachleute aus dem eigenen Pool direkt an, statt zu warten. Und wir telefonieren mit jeder Bewerbung, bevor sie bei Ihnen liegt.
Eine offene Stelle läuft bei uns über vier Wege gleichzeitig. Zwei füllen die Stelle jetzt, zwei sorgen dafür, dass die nächste leichter wird.
Eine Verwaltung startet bei null: ausschreiben, warten, hoffen. Wir starten nicht bei null. In der Datenbank stehen Fachleute, die sich selbst auf eine Claym-Kampagne gemeldet haben, mit Beruf, Region, Pensum und einer Telefonnummer, die stimmt.
Das ist der Grund, warum niemand schneller an Leute kommt: Wer Profile einkauft, bekommt Daten. Wer selbst Kampagnen führt, bekommt Menschen, die sich einmal aktiv gemeldet haben und wissen, wer anruft.
Eine Kampagne besetzt eine Stelle. Eine Arbeitgebermarke besetzt die übernächste. Der Unterschied liegt darin, ob Ihre Verwaltung nur auftaucht, wenn sie jemanden sucht, oder ob man sie in der Region ohnehin als gute Adresse kennt.
Ein Film, der zeigt, wofür die Verwaltung als Arbeitgeberin steht. Er läuft in jeder Kampagne mit, auf der Karriereseite, am Informationsabend und in der Lehrlingswerbung.
Nicht der Personaldienst wirbt, sondern die Leute aus der Abteilung erzählen selbst. Das ist die einzige Form, die junge Fachleute überhaupt noch glauben.
Film folgtWas für die Informatik funktioniert hat, wiederholt sich in jeder Abteilung: Werkhof, Finanzen, Bauverwaltung, Schule. Jeder Drehtag erweitert das Material, das der Gemeinde gehört.
Rekrutieren ist die teure Hälfte. Die günstige ist, die Leute zu behalten, die schon da sind. Wir bringen aus über zweihundert Projekten mit, woran es in der Praxis scheitert, und geben das an Ihren Personaldienst weiter, ohne Zusatzhonorar innerhalb des Mandats.



Rund 11'000 Einwohner, 30 bis 40 Ausschreibungen im Jahr und ein Personaldienst, der neben der Lohnbuchhaltung auch rekrutieren muss. Das ist die Ausgangslage von fast jeder Gemeinde in der Schweiz.
Über Amtsblatt und Website meldete sich niemand, der passte. Ein Drehtag im Rathaus, danach eine Kampagne, die gezielt Fachleute im Unterland erreichte.
Nach der Informatik kam der Auftrag für das Hochbau- und Tiefbauamt: zwei Projektleiterstellen, gedreht mit den Leuten, die dort arbeiten.
Die Filme und Fotos gehören der Gemeinde und laufen weiter, unabhängig davon, welche Stelle gerade offen ist. Was für die Informatik galt, gilt für jede Abteilung.
Philipp Müller über drei IT-Stellen, zwei Imagefilme und die Frage, wie eine Bergemeinde Fachleute aus dem Unterland gewinnt. Gedreht am 3. September 2026 im Rathaus Davos.
Philipp Müller, Personalleiter der Gemeinde Davos. Die Gemeinde hat rund 11'000 Einwohner und schreibt 30 bis 40 Stellen im Jahr aus. Im Bericht sagt er selbst, woran es bei den Spezialistenstellen gehakt hat und was sich seither geändert hat.
Gleiche Lohnbänder, gleiche Beschaffungsregeln, gleiche Frage nach Sichtbarkeit. Wir arbeiten von Basel aus in der ganzen Schweiz, mit Drehtag vor Ort.
Quelle: Amtliches Gemeindeverzeichnis des Bundesamts für Statistik, Stand 1. Januar 2026.
Jede Zusammenarbeit mit einer Verwaltung gelingt oder scheitert an diesen drei Punkten. Deshalb stehen sie hier, nicht erst in der Offerte.
Dienstleistungen unter CHF 150'000 dürfen nach IVöB 2019, Anhang 2, freihändig vergeben werden. Ein Mandat liegt zwischen CHF 13'500 und 27'000 und bleibt in der Kompetenz des Personaldienstes oder der Gemeindeschreiberei. Für tiefere Kompetenzsummen wird in Tranchen aufgeteilt.
IVöB 2019, Anhang 2Stellenanalyse, Konzept, Film, Anzeigen und Bewerbermanagement sind ein fester Posten. Die Werbekosten laufen über das gemeindeeigene Meta-Konto zum Einkaufspreis, mit hartem Tagesbudget.
Posten PersonalgewinnungBewerberdaten werden ausschliesslich für die Stellenbesetzung der Gemeinde verwendet. Vertrag sowie eine Übersicht über Datenstandort und Löschfristen liegen vor Vertragsabschluss zur Prüfung durch die Datenschutzberatung vor.
revDSGBewilligung, Datenschutz und Beschaffungsweg sind die drei Punkte, an denen eine Vergabe scheitert. Alle drei sind belegbar, nicht behauptet.
Weil dort nur hinschaut, wer gerade aktiv sucht. 63 Prozent der 18- bis 27-Jährigen haben nach der PwC-Studie noch nie eine Stellenanzeige der öffentlichen Hand online gesehen. Amtsblatt und publicjobs bleiben. Wir kommen dazu, für die Stellen, die dort nicht besetzt werden.
Es sind Fachkräfte, die sich in den vergangenen Jahren selbst auf eine unserer Kampagnen gemeldet haben, mit Beruf, Region, Pensum und Erreichbarkeit. Wir kaufen keine Adressen. Weitergegeben wird ein Profil nur, wenn die Person Ihrer konkreten Stelle zustimmt. Beim Erstgespräch nennen wir, wie viele Personen auf Ihr Berufsprofil und Ihre Region passen.
Ja. Jede Bewerbung landet im selben Dashboard, mit denselben Angaben, nach denselben Fragen, unabhängig davon, ob sie aus dem Pool oder aus der Kampagne kommt. Der Personaldienst sieht alle Dossiers und entscheidet allein, wer zum Gespräch eingeladen wird.
Dann wird nachgesteuert, ohne dass sich der Budgetposten ändert: Direktansprache aus dem Pool, neue Videos, andere Kanäle. Die Garantie lautet: drei qualifizierte Bewerbungen, sonst arbeiten wir ohne Zusatzkosten weiter.
Ein Vermittler verrechnet 20 bis 25 Prozent eines Jahreslohns. Bei einer Projektleiterstelle mit CHF 110'000 sind das CHF 22'000 bis 27'500 pro Kopf. Bei uns ist der Aufwand ein fester Posten für die ganze Kampagne, unabhängig davon, ob daraus eine oder drei Anstellungen entstehen. Film, Karriereseite und Bildmaterial bleiben und arbeiten bei der nächsten Vakanz weiter.
Nein. Dienstleistungsaufträge unter CHF 150'000 dürfen nach der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen freihändig vergeben werden. Massgebend sind zusätzlich die Kompetenzsummen der Gemeindeordnung.
Eine Ansprechperson im Personaldienst und am Drehtag die Mitarbeitenden der betroffenen Abteilung, je etwa eine Stunde. Alles andere läuft bei uns.
Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Eine Arbeitgebermarke baut man nicht auf, während die Stelle bereits vakant ist. Wer im Herbst filmt, hat im Frühjahr Bewerbungen von Leuten, die die Verwaltung schon kennen. Genau so hat es in Davos angefangen.
Sie nennen eine Stelle, die seit Wochen ausgeschrieben ist. Innert 48 Stunden erhalten Sie schriftlich, warum sie nicht besetzt wird, wie viele passende Fachkräfte in Ihrer Region bereits im Pool stehen und was es kosten würde, das zu ändern. Unverbindlich, ohne Beschaffungsverfahren.
Kein Pitch, keine Präsentation. Wir prüfen Ausschreibung, Bewerbungsweg und Sichtbarkeit und sagen Ihnen, was fehlt.
Lieber direkt sprechen? Termin rechts im Kalender wählen oder eine Zeile an sean.missuk@claym.ch senden.
Kalender lädt nicht? Termin direkt auf Calendly wählen
Auf publicjobs erreichen Sie die, die suchen. Auf dem Handy erreichen Sie alle anderen.
Amtsblatt, eigene Website und Fachportal haben eines gemeinsam: Man muss sie aufsuchen. Instagram, Facebook, TikTok, YouTube und das Display-Netz muss niemand aufsuchen. Dort ist praktisch jede erwerbstätige Person Ihrer Region ohnehin jeden Tag.
Beispielhafte Verteilung der Ausspielung. Die tatsächliche Aufteilung richtet sich nach Beruf, Region und Altersgruppe und wird während der Kampagne laufend nachgeführt.
Und so sieht aus, was dort läuft.
Pro offener Stelle ein eigenes Hochformat-Video, gefilmt mit den Mitarbeitenden der Abteilung. Genau das sehen künftige Mitarbeitende im Feed, während sie gar nicht auf Stellensuche sind. Zwei der drei Davoser IT-Stellenvideos laufen hier.